Den Plot im Blick behalten

„Im Land der Kaffeeblüten“ spielt – wie das Manuskript, an dem ich aktuell schreibe – auf zwei Zeitebenen (1902 und 2011). In jeder Zeit folgt die Geschichte dem Schicksal von jeweils zwei jungen Frauen – also werden vier Geschichten abwechselnd erzählt. Damit ich den Überblick behalte, habe ich mir angewöhnt, alle Kapitel auf Karteikarten zu schreiben. Jede Figur erhält eine eigene Farbe; wenn zwei Figuren zusammen agieren, gibt es dafür auch eine gesonderte Farbe.

Ergänzend entwerfe ich einen Spannungsbogen (Drei-Akt-Struktur) für jede Figurengeschichte auf einem Din A4-Blatt. Je nach Geschichte und Thema kommen noch Fotos und Landkarten

Das sieht dann so aus:

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Auf den Karteikarten stehen:

Handlungsort und Handlungsjahr

Perspektivfigur als erstes, gefolgt von allen handelnden Figuren

Zusammenfassung des Kapitels in drei bis fünf Sätzen.

[Das Konzept verdanke ich einer Plot-Arbeitsgruppe im Autorenforum Montsegur.]

017 Auf dem Din A4-Blatt zur Drei-Akt-Struktur zeichne ich einen Spannungsbogen, den ich mit den Kapiteln verknüpfe. 016

Während der Arbeit am Manuskript nutze ich die Metaplanwand, um fehlende Szenen ausfindig zu machen oder zu probieren, ob die Geschichte mit einer anderen Reihenfolge besser funktioniert.